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Time to say goodbye

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So, der Handover ist vorüber, die “neuen” versuchen sich geraden selbst an den ersten Aufgaben und Werner und ich planen das Shipment unserer Ausrüstung retour nach Österreich.

Das Office wurde innerhalb von einem Nachmittag komplett übersiedelt, was die Installation zweier Generatoren (einer für 110 Volt, einer für 220) inkl. Hausverkabelung, die Inbetriebnahme einer Wasserpumpe und die Installation der kompletten Officeinfrastruktur (ca. 15 PCs, derzeit vier Netzwerkdrucker, einen Router, einen Fileserver, einen Printserver, zwei Wireless-Access-Points) inkl. derer kompletter Verkabelung beinhaltet. Gestern Vormittag kam dann noch das Internet per VSat womit wir im neuen Office nun voll einsatzfähig sind.

Für die nächsten Tage ist hier noch die Installation eines Radiorooms mit VHF und HF (inkl. Antennenbau) geplant, was dann aber schon die frischen Kollegen von uns übernehmen werden.

Die Situation allgemein hier hat nun einen neuen Schwerpunkt erreicht, da sich die Arbeiten ab sofort auf Gonaives konzentrieren, da die schon einmal erwähnten Lücken versorgt wurden und nun die Bevölkerung von Gonaives am meisten an Hilfe benötigt. Außerdem wurde die Distribution der Hilfsgüter auf das tägliche Soll hochgefahren und auch die anderen Bereiche laufen mittlerweile auf dem geplanten Soll.

Danke dabei auch an Jürgen und das ganze Team in Wien, nicht nur für die netten Worte im letzten Post, sondern auch für die geniale Unterstützung aus Wien. Und ja, das Sicherheitsbriefing das wir in Wien erhalten haben ist nicht nur wichtig, sondern auch einzigartig. Und überhaupt – das, was wir an Vorbereitung und an personellem Equipment in einen Einsatz bringen ist absolut nicht selbst verständlich und zeigt, dass die Leut da drüben in Wien wissen, was sie tun. Danke!!!

So, jetzt ist aber Schluss – ich wünsche euch allen viel Spaß beim Lesen der Beiträge der “neuen” und verabschiede mich somit aus Haiti

Liebe Grüße,
Bernhard.

Time to move

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Nachdem uns das ICRC die letzten Wochen in ihrem neuen Office arbeiten hat lassen, dieses jetzt aber ab nächster Woche von ihnen selbst gebraucht wird, haben wir uns (bzw. Brigitte, die FACT Teamleaderin) die letzten Tage Gedanken über ein neues Office machen müssen. Seit heute steht aber fest wo wir hinkommen, weshalb wir heute Abend alles packen und morgen Vormittag ins neue Office siedeln werden.

Besonders für uns von der IT ist dies ein großer Schritt, da das neue Office für eine Zeit von 6-9 Monaten geplant ist, am Ende aber kein dauernder IT-Supporter mehr vor Ort sein wird. Das bedeutet also, dass wir in absoluter Rekordzeit eine sehr leistungsfähige Infrastruktur planen und implementieren müssen, die auch den zukünftigen Anforderungen ohne uns vor Ort stand hält. Geplant ist, dass wir dies noch vor unserer Abreise am Samstag beendet haben, damit das Folgeteam nicht eine unvollendete Baustelle übernehmen muss.

Wir halten euch am Laufenden…

Fieldtrip nach St. Marcs

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Zwar bin ich schon wieder den zweiten Tag retour, aber dafür gibt es ein paar Fotos vom Fieldtrip nach St. Marcs, das ca. 100 Km nördlich von Port-au-Prince liegt und welches in ca. 4h mit dem Auto erreichbar ist. Die meiste Zeit auf diesem Weg verbraucht man beim Überqueren eines Flusses, dessen Hauptbrücke bei den Fluten nach den Wirbelstürmen zerstört wurde.

Geplant war der Trip für einen Tag, aber auf Grund des bevorstehenden Regens haben wir uns entschlossen eine Nacht in St. Marcs zu bleiben, wobei wir von der Basic Health Care Unit des Finnischen und deutschen Roten Kreuzes extremst freundlich aufgenommen wurden. Vielen Dank an dieser Stelle dafür!

 

Aber nun ein paar Bilder:

Kurz vor der Durchquerung des Flusses:

 

Unterkunft bei der Basic Health Care Unit in St. Marcs:

Typisches Fortbewegungsmittel (Tuck-Tuck) auf einer guten (!) Straße:

 

Werbung muss sein

Das kann ein Wirbelsturm und die Flut danach…

 

Ein kleiner Sitreport

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Heute gibts auch von mir wieder einmal einen kleinen Sitreport, damit ihr wisst, dass wir hier nicht den ganzen Tag am Strand liegen (was ja auf Grund der Sicherheit sowieso nicht ginge)

Werner ist hauptsächlich damit beschäftigt, das Office Langzeit tauglich zu machen und die Delegierten zu supporten, wobei uns vor allem der Windows Server 2003 Sorgen bereitet und wir daher fast täglich auf der Apple Seite sind und dort dem OSX Server nachtrauern bzw. andere “unübliche” Dinge versuchen *g*

Ich war vor zwei Tagen mit Peter in Oblion, eine Repeater Sight auf 2000m MSL (schräg, wenn man bedenkt, dass der Ausflug nahe dem Meeresspiegel begonnen hat). Dort heißt es, sofern das Green Light der National Society kommt, die Repeater (zwei sind dort vorhanden) wieder zum Laufen zu bekommen. Dafür haben wir lokal in unserem Office jetzt unter “Laborbedingungen” einen Repeater gebastelt (man muss ja nicht gleich alles kaufen *g*) und werden diesen vorrausichtlich morgen Montag wieder in Oblion installieren. Geplant ist dabei, dass Werner sich diesmal ins Gebirge bewegt und ich dafür im Office wieder mit Cisco “spielen” darf :)

Gestern war ich mit wieder mit Patrick beim Headquarter des Haitischen Roten Kreuz, wo zwei Fahrzeuge des Deutschen Roten Kreuzes solange untergebracht sind, bis diese lokale Nummerntafeln erhalten. Diese wurden von uns mit VHF (Motorola) und HF (Codan) ausgestattet, wobei eines von beiden schon vorbereitet war und nur mehr die Programmierung der Geräte gefehlt hatte. Beim anderen war dafür “die volle Arbeit” angesagt, was bedeutet, das Fahrzeug bzw. die Innenverkleidung zu einem Großteil zu demontieren.

In den nächsten Tagen erwarten wir weitere sechs Fahrzeuge aus Dubai, welche eine komplette Installation benötigen. Ebenso steht wahrscheinlich ein Fieldtrip in den Norden nach St. Marcs an, wo eine der BHC Units untergebracht ist und den Support der IT benötigen.

Alles weitere sehen wir in der kommenden Woche.

Grüße an die Heimat,
Bernhard.

Support, Support, Support!

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Nachdem wir unser Lager eingeräumt und nebenbei den Server installiert
(im Batteriemodus!) haben…


Unser Material im Lager

 

Berhard installierte den WLAN Accesspoint

 

Peter aus Neuseeland programmierte nun schon über 20 Motorola Gp 360

Die HF- und VHF-Antennen Installation wurde vom ICRC durchgeführt und wir werden sehen, wie Sie nach dem nächsten Hurricane auschauen..

Wir sind nicht nur für den download der neuesten Updates und Virendefinitionen zuständig, sondern manchmal auch der Trucks!

Bernhard & Werner

 

Wieder zurück

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So, nach zwei Tagen Zwangspause im Bett wegen einer mittlerweile halb ausgestandenen Bronchitis (Dank an die spanische Basic Health Care ERU) versuche ich heute auch wieder mit dem restlichen Team weiter an den anstehenden Tasks zu arbeiten. Nach meinen bisherigen Infos wird auch heute wieder der Schwerpunkt bei der IT, also bei Werner und mir, liegen, indem wir den Bürobereich der Logs ERU am Airport mit Internet versorgen. Allerdings ist es bei uns gerade erst 06:30 und wir werden mehr beim morgendlichen Briefing um 07:00 erfahren.

Grüße,
Bernhard.

Die erste Hürde ist geschafft!

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Gestern haben wir die erste grosse Hürde gemeistert, wir haben unser Equipment aus dem Zoll bekommen, was besonders bei IT und Funk Equipment schwierig ist, da es nicht direkt zu den Bedürftigen geht.

Danke an die Logistiker vom ÖRK alles da und Top beschriftet! Und natürlich auch an die Schweizer Logistik-ERU, ohne die wäre es nicht so einfach gewesen. Da die Logs auch mit einem Kollegen vom Haitianischen Roten Kreuz zusammenarbeiten, sind sprachliche und kulturelle Hürden praktisch ausgeschlossen.

Es ist einfach schön, für eine weltweite Organistation zu arbeiten. Mitlerweile ist das hier eine sehr grosse Operation von über 50 Delegierten. Es wird jetzt 7 Uhr – Zeit für Frühstück und dann haben wir das morgendliche Meeting,  wo wir den Tag planen.

Werner

 

Gabelstapler verlädt unser Material in einen gemieteten LKW; Credits: ÖRK, Lechner

 

PAT vom Neuseländischen Roten Kreuz kontrolliert unser Equipment; credits ÖRK, Lechner

 

Insgesamt sind es 8 Paletten! Geschafft – alles da!!!

Die Arbeit beginnt!

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Nachdem die Reise und sämtliche Briefings des ersten Tags überstanden sind, haben wir heute die Arbeit aufgenommen und das Office installiert, welches wir in den nächsten Wochen gemeinsam mit allen ERUs und dem FACT Team nutzen werden. Momentan befinden wir uns noch in der Hauptstadt Port-au-Prince, von der täglich die Teams auf’s Land fahren um dort, momentan noch, überhaupt erst zu erfahren, wie die Situation aussieht. Viele Dörfer und Städte sind immer noch nicht erreichbar und somit ist das Abschätzen der Situation noch immer schwierig.

Vom Flugzeug aus konnten wir Bilder von der nördlichen Region schießen, die alles andere als vielversprechen waren…

 

Wir von der IT&T werden uns voraussichtlich auf den Südosten des Landes konzentrieren, wo wir in den nächsten Tagen dann mehr wissen.

Bernhard & Werner

Es wird ernst!

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Sonntag, 19:00: Nachdem die letzten Dinge geregelt wurden und  auch die letzten Telefonate mit Apotheken und ähnlichem geführt wurden, damit wir alle unsere Sicherheitsvorkehrungen abschließen konnten, ging es in das Generalsekretariat des ÖRK in der Wiedner Hauptstraße.
Dort angelangt ging es direkt zum Briefing, sowohl zum Thema Presse, Situation vor Ort und, diesmal besonders wichtig, Sicherheit. Letzteres vor allem deshalb, da Haiti als alles andere als sicher eingestuft werden muss, weshalb auch das Sicherheitsbriefing entsprechend lange ausfiel.

Sonntag, 23:00:  Nachdem nun alle Vorbereitungen getroffen waren, fuhren wir in das Hotel (Favorita), wo wir eincheckten und dann noch auf ein Bier gingen. Schlussendlich waren wir gegen 01:00 im Hotel, wo die letzten gedachten angenehmen Stunden Schlaf bis 03:45 auf uns warteten.

Montag: 03:45: Auf gehts zum Flughafen und das in voller RK-Mode :) Überraschend mussten wir unsere 20 Kg Übergepäck pro Person nicht bezahlen, checkten dieses aber nur bis Miami ein, da wir zumindest dort mal sicher sein wollten, dass auch alles eintrifft.

Es geht also los…

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Donnerstag, 21:20 Uhr: Ich sitze gerade vorm Fernseher, als mich Thomas von unserer ERU anruft und fragt, ob ich nicht ein Monat lang Zeit hätte. Klar, konnte ich mir vorstellen, dass es sich um Haiti dreht, denn was anderes konnte man aus den Medien nicht entnehmen. Also stand ich vor folgender Entscheidung:

  1. Wenn ich jetzt nicht gehe, dann vielleicht die nächsten ein- bis zwei Jahre nicht mehr, da ich nicht weiß wohin mich mein Studium führen wird.
  2. Miriam hat in den nächsten vier Wochen ihre Diplomprüfung, ihre Diplomverleihung, ihren Geburtstag und ihr Diplomgeschenk wollten wir drei Tage lang Ende September einlösen.

Also Thomas erklärt, dass ich ihn in Kürze zurückrufen würde und Miriam die Sache per Telefon erklärt, da sie in Pöchlarn und ich in der Steiermark war. Kurze Zeit später kam ein trauriger Anruf zurück, indem sie meinte ich solle doch gehen…

Freitag, 14:00: Wie schon lange geplant, aber jetzt noch fixer, gings ab nach Pöchlarn, damit mich mein Schatz noch eine Zeit lang sehen kann. Ob wirklich ein Einsatz aus der ganzen Sache wird ist noch unklar, aber es ist mal möglich… Ich war total froh, dass ich Miriam wieder g’sehen hab.

Samstag, gegen 09:00: Ich hab grad meine Mails abgerufen, als mich Jürgen vom ÖRK anrief und meinte, “Sonntag 17:00 im KAT-Zenturm Inzersdorf, Abflug Montag 06:35 über Miami”. Noch schnell Mittagessen in Pöchlarn, dann ab nach Wien zum H&M noch die wichtigsten Dinge besorgen. Während dessen telefonisches “Presse”-Briefing vom ÖRK.

Irgendwann am Abend gabs dann eine recht ruhige Zeit, da ich eigentlich nicht wirklich viel zu packen hatte. Die letzten Überweisungen wurden gemacht, die letzte Wäsche gewaschen und die Wohnung versorgt. Miriam kam nicht mehr nach Wien, dafür aber am Sonntag meine Eltern, Schwester, Schwager und Nichte :) Während der Nacht trudelten immer wieder Infos vom ÖRK ein, die ich durchgeackert habe, bis ich ins Bett gefallen bin…

Sonntag Mittag: Meine Eltern kamen in die Wohnung, ich packte die letzten Dinge und ab gings zum gemeinsamen Mittagessen, bevor sie mich zum KAT-Zentrum in Inzersdorf brachten. Dort gegen 16:00 angelangt gings an die Kontrolle des Equipments und an das Ausfassen des Personalequipments.